Fellpflege ist mehr als nur Bürsten. Sie kann ein Moment der Verbindung sein – eine Zeit, in der du und dein Tibet Terrier zur Ruhe kommt, einander spürt und gemeinsam entspannt.

Doch oft fühlt sich Fellpflege eher nach Pflicht an: stressig, zeitraubend, manchmal sogar frustrierend. Dein Hund zappelt, du bist genervt – und am Ende hat keiner von euch Freude daran.

Was, wenn es anders sein könnte?

In diesem Ratgeber zeige ich dir, wie du mit kleinen, bewussten Wohlfühlritualen die Fellpflege verwandelst – in eine Zeit, auf die ihr beide euch freut.

Warum Rituale die Fellpflege verändern

Rituale geben Struktur, Sicherheit und Vorhersehbarkeit. Dein Hund weiß, was kommt – und kann sich darauf einstellen. Du selbst kommst in einen ruhigeren Modus, statt gehetzt „noch schnell" zu bürsten.

Was ein gutes Fellpflege-Ritual ausmacht:

  • Feste Abläufe: Immer der gleiche Ort, ähnliche Tageszeit, gleiche Reihenfolge
  • Positive Verknüpfungen: Belohnungen, Lob, sanfte Berührungen
  • Ruhe & Achtsamkeit: Nicht nebenbei, sondern bewusst und präsent
  • Gemeinsame Zeit: Nicht „Hund wird gepflegt", sondern „wir machen das zusammen"

Wenn du diese Elemente in deine Fellpflege integrierst, wird sie nach und nach zu etwas, das beiden guttut.

5 praktische Wohlfühlrituale für die Fellpflege

1. Fester Platz & feste Zeit

Wähle einen ruhigen, gemütlichen Ort für die Fellpflege – am besten immer denselben. Das kann eine weiche Decke auf dem Boden sein, ein Pflegetisch oder eine Couch-Ecke.

Warum das hilft: Dein Hund lernt: „Hier wird gebürstet." Er kann sich mental darauf einstellen und weiß, was ihn erwartet.

Auch die Tageszeit spielt eine Rolle: Viele Hunde sind abends ruhiger als morgens. Finde heraus, wann dein Tibet Terrier am entspanntesten ist – und plane die Fellpflege für diese Zeit ein.

2. Die Fellpflege-Ruheminute: Erst du, dann dein Hund

Rituale geben Struktur und Sicherheit. Aber das wichtigste Ritual beginnt nicht beim Hund, sondern bei dir. „Du bist der wichtigste Teil der Fellpflege. Nicht die Technik. Nicht das Tool. Sondern du.“

Mini-Ritual vor dem Bürsten:
3 Minuten runterfahren – dein Hund spürt, wie du dich fühlst. Wenn du ruhig wirst, wird er es auch.

Du bekommst die Audio-Ruheminute kostenlos zusammen mit dem Fellpflege-Guide.

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Ich nutze diese Ruheminute selbst vor der Pflege-Session mit meinem Tibi. Sie hilft mir, aus dem Alltagsstress rauszukommen und wirklich präsent zu sein.

Und das Schöne: Dein Hund spürt sofort, wenn du entspannter bist – und wird es dir gleichtun.

3. Massage & sanfte Berührungen vor dem Bürsten

Bevor du zur Bürste greifst, nimm dir 1–2 Minuten Zeit für eine kleine Massage. Streiche sanft über den Rücken, massiere die Ohren, kraule den Bauch.

Das bewirkt:

  • Dein Hund entspannt sich körperlich
  • Du baust eine positive Verbindung auf
  • Die Fellpflege startet nicht mit „Bürste", sondern mit „Streicheln"

Viele Hunde, die Bürsten eigentlich nicht mögen, tolerieren es viel besser, wenn vorher eine sanfte Massage stattgefunden hat.

4. Belohnungsritual: Schleckmatte & Leckerlis

Ein absoluter Game-Changer für viele Tibi-Halter ist die Schleckmatte. Du streichst etwas Leberwurst, Joghurt oder Nassfutter dünn auf die Matte – und dein Hund darf während der Fellpflege daran schlecken.

Warum das so gut funktioniert:

  • Schlecken beruhigt und baut Stress ab
  • Dein Hund ist beschäftigt und abgelenkt
  • Fellpflege wird mit etwas Positivem verknüpft

Auch kleine Leckerli-Pausen zwischendurch helfen: Nach jedem Körperteil (z. B. „Beine fertig") gibt's ein Leckerli und ein Lob.

5. Abschlussritual: Lob, Kuschelzeit & gemeinsame Ruhe

Wenn die Fellpflege vorbei ist, beende sie bewusst mit einem Abschlussritual:

  • Überschwängliches Lob: „Fein gemacht! Du warst so toll!"
  • Ein besonderes Leckerli oder Kauartikel
  • Gemeinsame Kuschelzeit auf dem Sofa
  • Oder ein kurzes Spiel, das dein Hund liebt

So lernt dein Hund: „Nach der Fellpflege passiert etwas Schönes." Das motiviert ihn, beim nächsten Mal wieder mitzumachen.

Wie du dein eigenes Fellpflege-Ritual aufbaust

Du musst nicht alle 5 Rituale auf einmal umsetzen. Starte mit einem oder zwei, die sich für dich stimmig anfühlen – und baue nach und nach weitere ein.

💡 Mein Tipp für den Einstieg:

Beginne mit der Fellpflege-Ruheminute (für dich) und der Schleckmatte (für deinen Hund). Diese beiden Rituale allein können schon einen riesigen Unterschied machen.

Ein möglicher Ablauf könnte so aussehen:

  1. Vorbereitung: Alle Werkzeuge bereitlegen, Schleckmatte vorbereiten
  2. Ruheminute: 3 Minuten Audio-Übung für dich (im Fellpflege-Guide enthalten)
  3. Massage: 1–2 Minuten sanfte Berührungen
  4. Fellpflege: Bürsten mit Schleckmatte, Leckerli-Pausen nach jedem Bereich
  5. Abschluss: Überschwängliches Lob, Leckerli, Kuschelzeit

Je öfter du diesen Ablauf wiederholst, desto mehr wird er zur Routine – und desto entspannter wird die Fellpflege für euch beide.

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Was, wenn mein Hund trotzdem nicht mitmacht?

Manche Tibet Terrier haben schon schlechte Erfahrungen mit Fellpflege gemacht – Ziepen, Zerren, Schere. In solchen Fällen braucht es Geduld und kleinschrittige Gewöhnung.

Meine Empfehlung:

  • Starte mit sehr kurzen Sessions (2–3 Minuten)
  • Belohne jede Kleinigkeit: Stillhalten, Bürste anschauen, eine Stelle bürsten lassen
  • Nutze die Schleckmatte von Anfang an
  • Arbeite mit positiver Verstärkung, nie mit Zwang

Fazit: Fellpflege als gemeinsame Qualitätszeit

Fellpflege muss kein Kampf sein. Mit den richtigen Ritualen wird sie zu einer Zeit der Verbindung – einer Zeit, in der du und dein Tibet Terrier zur Ruhe kommt, einander spürt und gemeinsam entspannt.

Denk immer daran: Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, dass ihr beide euch wohlfühlt.

Und wenn du möchtest, begleite ich dich auf diesem Weg – mit der Fellpflege-Ruheminute, praktischen Anleitungen und regelmäßigen Tipps. 🐾

"Fellpflege ist mehr als Bürsten. Sie ist ein Moment der Verbindung – eine Zeit, in der du und dein Tibet Terrier zur Ruhe kommt."